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...des tuat so weh...


Der Schmerz ist immer individuell - jeder Mensch hat ein anderes Schmerzempfinden.


Die Wunde an sich ist eine Gewebeschädigung und diese verursacht in den meisten Fällen Schmerzen. Diese können sich je nach Größe, Lokalisation und Dauer unterschiedlich stark zeigen. Der Schmerz ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf mögliche potentielle Reize, die auf den Körper einwirken.


Bei Schmerzen nimmt man von Haus aus Schonhaltung ein, um dem Schmerz entgegen zu wirken bzw. um das verletzte Gewebe zu schützen. Schmerzen können jedoch auch chronisch sein und dies hat wiederum einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität des Menschen. Chronische Schmerzen kommen immer wieder oder sind ständig da.


So gut wie alle Verletzungen fügen einem mehr oder weniger starke Schmerzen zu...


Großflächige und oberflächliche Wunden schmerzen grundsätzlich stärker als tiefe Wunden. Schuld daran sind die Nozizeptoren die in vermehrt bei oberflächlichen Hautschädigungen vorhanden sind. Ausnahmen sind Verbrennungen und Erfrierungen 3. bzw. 4. Grades, da hierbei die Nozizeptoren komplett zerstört werden.

Stark schmerzende Wunden sind...

- Operationswunden

- Schürfwunden

- Verbrennungen/Erfrierungen 1. bzw. 2. Grades

- Decubitus

- Ulcera

- Tumorbedingte Wunden

- infizierte Wunden


Je nach Lokalisation, Ursache und Dauer der Wunde kann sich der Schmerz unterschiedlich darstellen. Bei einer Infektion zum Beispiel werden oft stechende bzw. pulsierende Schmerzen beschrieben. Gehen die Schmerzen von den Nerven aus, werden diese oft als elektrisierend oder brennend bezeichnet. Wie bereits vorhin beschrieben empfindet jeder Mensch Schmerz unterschiedlich.


Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Einzelnen, da die Schmerzpatienten oft stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind. Schmerzen müssen immer ernst genommen werden, da diese als natürliche Reaktion des Körpers gesehen werden müssen. Vorab muss man mal die Ursache der Schmerzen auf den Grund gehen. Der Betroffene sollte den Schmerz benennen. Eine ausführliche Anamnese ist unbedingt notwendig. Hierbei sollte die Wundursache, Herkunft des Schmerzen, Art des Schmerzes, Schmerzintensität sowie positiv und negative Aspekte im Zuge die den Schmerz beeinflussen erhoben werden. Auch die Zeit, wann der Schmerz vermehrt auftritt ist wichtig.

Als erstes sollte die Ursache der Wunde bekämpft werden - oft sind schlechte Durchblutung oder schlecht eingestellter Diabetes Mellitus die Ursache der chronischen Wunde. Ohne adäquate Behandlung der Wundursache ist die Behandlung der Wunde auf Dauer nicht zielführend und kann nicht heilen.

Danach gehen wir zur Wundheilung über - Oft finden sich Infektionszeichen in chronischen Wunden, diese lagen sich oft an Nervenzellen an und verursachen dadurch Schmerzen.



Hierbei hilft...

- ein atraumatischer Verbandswechsel

- gegen die Infektion vorzugehen, durch Antibiotikagabe, durch den Hausarzt

- rechtzeitige Schmerzmittelgabe

- ein effizientes Exsudatmanagement

- individuell angepasste Verbandswechselintervalle

- Unterstützung durch Kinesiotapes

- Lasertherapie

- behutsames Vorgehen


der wund-erbär unterstützt sie bestmöglich

gegen ihre Wundschmerzen anzukämpfen


Nächtliche Schmerzen in den Beinen können unterschiedliche Ursachen haben...


- pavK... die Schaufensterkrankheit - Durchblutungsstörung die Schmerzen verursacht

- restless legs syndrom... sorgt für kribbeln und brennen in den Beinen

- Thrombose... hierbei zeigt sich ein unbestimmtes Schweregefühl

- Ischiasschmerz... geht von der Lendenwirbelsäule aus bis zu den Zehen ziehend

- Schleimbeutelentzündungen... oft im Knie, Verursachen Bewegungseinschränkungen

- Narbenschmerzen... verursacht von abgeheilten Wunden


Nehmen Sie Schmerzen nicht auf die leichte Schulter.



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