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... Wasser in den Beinen ...

Viele Menschen kennen das Problem - Wasser in den Beinen - dies kann unterschiedliche Ursachen haben - die Chronisch Venösen Insuffizienz (CVI) oder einer allgemeinen Venenschwäche. Etwa 2 - 5 % der Menschen in westlichen Industrieländern leiden unter dieser Krankheit - Frauen haben dieses Leiden bereits zwischen 40 und 50, Männer sind meist zwischen dem 70. und 80. Lebensjahr betroffen.

Die Venen transportieren das sauerstoffarme Blut von der Peripherie wieder zurück zum Herzen. Ist dieser Transport gestört spricht man von einer Venenschwäche und dies wiederum führt zu Beschwerden. Bereits von Beginn weg berichten Betroffene, dass sie bei längerer Belastung das Gefühl von 'Schweren Beinen' haben. Dies ist vorerst unangenehm und in späterer Folge auch schmerzhaft. Eine CVI entsteht durch erhöhten Druck in den Beinvenen, gefördert durch Thrombosen, mangelnde Muskelpumpe oder einer Fehlfunktion der Venenklappen. Das Blut sackt, bedingt durch die Schwerkraft, zurück - dadurch werden, die bereits geschwächten Venen noch mehr belastet.


Erste optische Anzeichen der Chronisch Venösen Insuffizienz sind sogenannte 'Besenreißer'. Hier scheinen feinste Verästelungen durch die Haut durch. In späterer Folge kommt es dann zu den 'Krampfadern' - diese zeigen sich in Form von dick aufgetretenen Blutgefäßen auf der Haut. Diese sind auch deutlich fühlbar und somit ein sicheres Anzeichen einer CVI. Ein weiters Symptom, welches typisch für diese Erkrankung ist, sind 'schwere Beine' begleitet durch Wasseransammlungen. Diese erkennt man, wenn schon bei leichtem Druck eine Delle auf der betroffenen Stelle sichtbar bleibt. Diese Stellen sind auch meist sehr trocken und jucken stark. Außerdem kann es zu Wadenkrämpfen, Parästhesien, tropische Hautveränderungen ('braune Flecken'), Atrophie blanche oder Stauungsekzeme kommen. Die Haut an den Beinen wird außerdem rötlich-braun, es zeigen sich Schuppen, ein Nässen sowie Krustenbildung. Dadurch, dass die Durchblutung verändert ist drohen dann auch offene Stellen, die nur sehr schlecht wieder zuheilen - es kommt zu einer chronischen Wunde.


Risikofaktoren einer Venenschwäche sind eine positive Familienanamnese (wenn bereits ein oder mehrere Familienmitglieder davon betroffen sind/waren), das fortgeschrittene Lebensalter und vor allem Bewegungsmangel. Feststellen kann man eine CVI durch das typische Symptombild oder durch eine sogenannte Dopplersonographie (Ultraschall der Venen).


Eine CVI lässt sich nicht vermeiden, jedoch kann man einem raschen Fortschreiten entgegenwirken. Wichtig ist es, dass man das 'Normalgewicht' erreicht, regelmäßig Sport treibt, oder langes Stehen vermeidet. Treppensteigen fördert die Muskelpumpe in den Beinen und ist somit eine einfach aber wirkungsvolle Maßnahme um die Beinmuskulatur zu trainieren.


Die Therapie bei einer Chronisch Venösen Insuffizienz ist oft sehr mühsam und langwierig jedoch aber oft nicht zufriedenstellend und zermürbend.

Am Wichtigsten schon zu Beginn der CVI

ist eine adäquate Kompressionstherapie

mittels Kurzzugbandagen, 2Komponentensystemen, Antithrombosestrümpfe oder in schweren Fällen auch Kompressionspumpen. Bei der Auswahl des für Sie passenden Produktes stehe ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.


Bildquelle: https://www.emschool.nl/zwachtelen-onderbeen-met-urgok2/

Ist ein Ulcus Cruris Venosum aufgetreten, ist zusätzlich zur Kompressionstherapie auch noch eine adäquate Wundversorgung von Nöten - auch hier ist der wund-erbaer der richtige Ansprechpartner für Ihre Sorgen und Probleme.



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